Details und Informationen zum Inhalt.
Diese Geschichte spielt im Pfahlbaudorf Molina di Ledro, das zwischen der frühen und mittleren Bronzezeit bewohnt war. Die Pfahlbauten standen zwischen dem Wasser und dem Seeufer an der Mündung des Ponale-Bachs und wurden nach Bränden oft abgerissen und wieder aufgebaut. Erhaltene Nahrungsreste belegen, dass die Bewohner Brot, Fleisch, Gemüse- und Getreidesuppen, Süßwassermuscheln und Wildfrüchte, insbesondere Kornelkirschen, aßen, die möglicherweise zur Herstellung eines fermentierten Getränks verwendet wurden. Zu den Funden gehören neben Keramik auch Waffen, landwirtschaftliche Geräte, Spinn-, Web- und Metallbearbeitungswerkzeuge, ein aus einem Baumstamm geschnitztes Kanu sowie wertvolle Objekte wie Schmuck und Bronzediademe.
Texte von Giorgia Cappelletti
Illustrationen von Erica Patauner
Redaktionelles Projekt des MUSE, Museum of Science